Persönliches

Jeden Samstag und Sonntag schreibe ich Ihnen persönliche Gedanken zur aktuellen Entwicklung in dieser schweren Zeit.

 

Wünschen Sie sich einen persönlichen Austausch? Rufen Sie mich gerne an!

 

Gabriele Fahlke

Sonntag 03.05.2020

 

Geduld, Geduld!

 

Das wird uns in dieser Zeit in hohem Maße abverlangt. In unserer bislang schnelllebigen Welt fällt uns das wahrscheinlich mit am Schwersten. Auch wir würden nichts lieber tun, als sofort in unseren Trainingsmodus auf dem Platz umzustellen, denn auch uns trifft mit zunehmender Zeit diese Krise immer härter. Aber wir vertrauen auf das, was von oben entschieden wird. Wer weiß, wozu diese Distanz beiträgt, wie viele Menschenleben oder auch schwere Krankheiten vermieden werden. Und hier geht es wirklich um jeden Einzelnen von uns. Und es kann keiner etwas dafür.

 

Wollen wir den „Entscheidern“, die uns noch kein grünes Licht gegeben haben, draußen wieder Sport zu treiben, einen Vorwurf machen? Sollten wir nicht doch daran glauben, dass sie alle versuchen das Beste und Sicherste für uns alle zu wollen? Auch ich bin hin- und hergerissen, wenn ich sehe, wie schwer die Kontaktsperre gerade alte und behinderte Menschen, Familien und Angehörige von im Krankenhaus liegenden Menschen trifft, und da gäbe es sehr viele mehr aufzuzählen. Und auf der anderen Seite möchten wir alles wieder so haben, wie es bisher war. Aber wir müssen uns dieser großen Herausforderung stellen. Ich glaube, dass in dieser Zeit kein Entscheider sich an eigener, persönlicher zukünftiger Anerkennung orientiert. Dafür wissen die meisten nur allzu gut, wie entscheidend die Vorsichtsmaßnahmen und Regeln sind. Es wird sicherlich eine sehr prägende Zeit für uns alle sein und werden.

 

Aber dem Blick auf das Schöne, was diese Zeit auch mit sich bringt, und die Erkenntnisse, welche in dieser Zeit reifen können, müssen wir mehr Gewicht geben. Wir lernen in unserem Sport zu verlieren, um dann eines Tages auch gewinnen zu können. Mit Niederlagen umgehen ist eine der schwersten Dinge im Leben. Aber das eine geht ohne das andere nicht. Kein Sportler auf der Welt ist ohne Niederlagen zu einem erfolgreichen Sportler geworden. Die wenigstens von uns sind auch in der Schule von schlechten Noten verschont geblieben oder von Niederlagen im Beruf oder auch im privaten Leben. Diese jetzige Zeit kann uns helfen, sehr viel wesentlichere Dinge in den Fokus zu nehmen, als wir es in der normalen Alltagssituation vor dieser Krise gemacht haben.

 

Es gibt auch kleine und große „Sieger“ in dieser Zeit, und Sie werden zunächst an ganz andere denken als ich. Keine Sieger aus einem „Wettkampf“, sondern Sieger aus dem leisen Hintergrund, aus dem Leben an sich. Es gibt Menschen, Kinder, Jugendliche die aus dieser Zeit für sich selber als Sieger hervorgehen. Die diese Zeit nutzen, um sich weiterzuentwickeln, die lernen Strukturen zu erkennen und aufzubauen, neue Interessen zu entdecken, weil Sie Ihre Tageszeit selber planen lernen, weil sie plötzlich Dinge erkennen, die sie interessieren, die ihnen Freude bereiten, Spaß machen. Sie lernen aktiv ihr Leben zu gestalten, ihren Alltag sehr sinnvoll zu nutzen, ohne Vorgaben von der Schule oder dem Sportverein, oder den Eltern. Neue Ideen gewinnen Raum und Zeit. Oft bemerken sie es erst ganz alleine, bevor die eigene Umgebung davon Notiz nimmt, aber es sind schöne Dinge. Diese sind in dieser hektischen Zeit oft im Verborgenen geblieben und plötzlich können sie diesen Dingen Beachtung schenken und etwas sehr Positives draus machen. Sie merken plötzlich wie schön es ist, sich nicht von irgendwelchen Medien berauschen zu lassen, sondern selbst aktiv zu sein.

 

Die Aufgaben unserer Trainer in den Videos fallen einigen leicht und anderen schwer. Aber was draus machen!? Aufgeben, sie nicht beachten? Oder ihnen doch Beachtung schenken und üben und plötzlich merken, ich kann ja doch alles, wenn ich nur übe. Was für eine tolle Erkenntnis! Diese Erkenntnis kann ein Leben lang von großer Bedeutung sein. Mir fällt ständig der Ball vom Schläger, aber wenn ich es nur ein paar Tage lang trotzdem versuche, merke ich plötzlich, ich kann es ja doch. Man könnte natürlich auch sagen, was soll das schon bringen und lässt es einfach. Klar, kann man machen, aber ein Sieger für sich selber ist der, der sich vorstellen kann, wie wertvoll diese Übungen für den weiteren Werdegang im Sport oder auch im Leben sein können.

 

Intelligenz und Können werden oft als positive Worte gesehen, jemand erkennt Zusammenhänge schnell und kann Gelerntes oder Gesehenes schnell umsetzen, aber Intelligenz wird erst wertvoll, wenn man gelernt hat vorausschauend Dinge zu tun. Wenn jemand sich auf seine normale Intelligenz verlässt und für seine Noten und sein gelerntes Wissen und Können zunächst nicht viel tun muss und nicht lernt zu lernen, der wird eines Tages von denen überholt, die fleißig sind und vielfältiges Interesse für die unterschiedlichsten Dinge zeigen.

 

Wir leben in einer Welt, in der wir nicht mehr 40 Berufsjahre im selben Beruf bleiben oder uns mit gleicher Arbeit ein Leben aufbauen können. Die Welt geht immer weiter und noch keine Generation hat so viele gravierenden Veränderungen erlebt, wie diese Generation. Die großen Veränderungen haben immer mehrere Generationen lang gebraucht bis sie umgesetzt waren, aber jetzt mit dem Computer, dem Internet und der Digitalisierung in nur einer Generation ist soviel Neues auf die Menschen an Lerninhalten zugekommen, dass nur der, der bereit ist sich diesen Herausforderungen zu stellen, sie meistern wird. Und nichts hilft dabei mehr als Sport. Fit bleiben an Körper und Geist, Freude haben an der Bewegung und dem Lernen, das sind die großen schönen Dinge.

 

Vieles sollten wir neu überdenken, war es richtig, dass wir immer nur von einer Sache zur nächsten „gesprintet“ sind ohne zu hinterfragen, gibt es nichts Wichtigeres? Jetzt haben wir die Chance Veränderungen an unserem Verhalten neu zu denken und auch zuzulassen.

 

Da rief ein Kind an: „Ich kann das nicht, nach 3mal fällt mir immer der Ball herunter“ „Doch“, sagte ich, „Du wirst es können, wenn Du übst. Setze Dir ein kleines Ziel z.Bsp. 4mal und versuche es ein paar Tage, jeden Tag 5 Minuten und dann rufst Du mich wieder an.“ Heute kann das Kind mehr Wiederholungen als die meisten anderen. Das sind die Erfolge, die ein Leben lang zählen und auf denen der junge Mensch ein Leben lang bauen kann. Nur der erste Schritt ist schwer!

 

Schön, wenn viele diese Erkenntnis in dieser Zeit bekommen und nicht nach der Krise sagen: „Ach hätte ich doch die Zeit besser genutzt.“

 

Sonntag 26.04.2020

 

Liebe Schülerinnen und Schüler!

 

Ihr habt heute am 26.04.2020 sechs Wochen unfreiwillige „Schulfreiheit“ hinter Euch. Keine Lernfreiheit, aber der Gang zur Schule war nun all die Wochen untersagt. Es ist wie nach den Sommerferien, nur, dass Ihr alle weiterlernen musstet.

 

Viele haben die Zeit sehr gut genutzt, sich neue Strukturen in Ruhe aufbauen können, sich zu Hause auch eine schöne Lernumgebung geschaffen, und es kann sein, dass es für viele Schülerinnen und Schüler eine sehr wertvolle Zeit war. Einige werden diese „schul- aber nicht lernfreie Zeit“ auch noch ein paar weitere Wochen aushalten müssen, und wir möchten allen zurufen, nutzt die Zeit, sucht Euch Themen, die schon immer auf Euer Interesse gestoßen sind, und bleibt am Ball mit dem gesamten Lernstoff, den Euch Eure Lehrer täglich aufbereiten. Ihr werdet Eure wohlverdienten 6 Wochen richtige Sommerferien ja bald schon noch einmal haben, und dann habt Ihr wirklich frei.

 

Haltet Euch mit unserem Fitnessprogramm vital, lebendig und gesund. Geht aktiv in jeden Tag, freut Euch über die Bildungsmaßnahmen Eurer Lehrer und macht fleißig mit, damit Euch am Ende nicht ein halbes Schuljahr fehlt.   

 

Die persönliche Entwicklung einzelner Kinder, die wir in den letzten Wochen miterleben durften, ist schon beachtlich. Wir haben kleine Videobotschaften erhalten und freuen uns, wie toll Ihr all die Euch gestellten Aufgaben umsetzt, Eure Ziele verfolgt und versucht Euch neue zu setzen. Sprecht mit Euren Eltern, die sind sicherlich begeistert, was Ihr schon alles wisst und könnt, und wie fähig Ihr seid einen großen Lernstoff auch alleine zu bewältigen.

 

So gespannt wie Ihr alle auf Eure Freundinnen und Freunde in der Schule seid, so gespannt sind wir alle auch auf Euch. Auch wir können die Zeit kaum noch abwarten, bis wir jeden Einzelnen von Euch wiedersehen dürfen. Wir nutzen die Zeit Euch aktiv, wenn auch aus der Ferne, zu begleiten, Euch zu helfen, die Zeit zu überstehen.

 

Und viel Freude allen, die morgen wieder etwas Alltag wiederbekommen, auch unter etwas schwierigen Umständen als vor der besonderen Zeit.

Samstag 25.04.2020

 

Liebe Schülerinnern, liebe Schüler, Eltern und Großeltern!

 

Es ist schon eine verrückte Zeit, die an jeden von uns ungeahnte Herausforderungen stellt. Einige von uns sind total unter- und andere total überfordert. Und von allen von uns kommen Forderungen der vielfältigsten Art. Die Grundrechte stehen dabei mit an erster Stelle. Ist es aber wirklich die Zeit um Rechte einzufordern?! Müssen wir nicht auch nach rechts und links schauen um dem Nächsten zu helfen?

 

So wie die Menschen ungeduldig ihrem Urlaub entgegenfiebern, so ungeduldig sind sie auch in dieser kritischen Phase – viele brauchen ihre Alltagsstrukturen und können mit der allzu langen freien Zeit nichts mehr anfangen. Die anderen hoffen darauf, dass das Arbeitspensum welches zu erfüllen ist wieder auf ein normales Maß zurückkommt.

 

Wir leben alle zusammen auf dieser Welt! Keiner von uns kann sich gerade eine heile gesunde Welt kaufen, egal wie viel Geld er hat. Wir sind aufeinander angewiesen. Egal welche Möglichkeiten jeder von uns dazu hat. Der eine besitzt mehr, der andere weniger. Da ist man doch manchmal sehr überrascht, wer von den beiden mehr hilft und wer weniger. Wie viele schöne Beispiele sind in den Medien zu verfolgen, wie Menschen auf Menschen zugehen und Freude bereiten, sich solidarisch zeigen und einfach nur für jemanden da sind. Wer es sich leisten kann, holt sich bei einem Gastronom das gekochte Familienessen, um die Gastronomie zu unterstützen, Musiker stehen vor Altenheimen und singen mit den Hochbetagten, die sich für ein Viertelstündchen des Lebens freuen. Andere telefonieren mit Kindern und alleinlebenden Menschen und andere kümmern sich um Familien, denen es gerade nicht wirklich gut geht.

 

Es gibt plötzlich Menschen, die sich von einer Seite zeigen, die man vorher gar nicht bewusst wahrgenommen hat.  Es gab in den letzten Wochen Gespräche, die wunderbar waren, die von einer Wärme begleitet wurden, die angenehmer als jeder heiße Sommertag waren - Mut machend, Hilfe anbietend und einfach nur dieses Gemeinsame der Krisenbewältigung aufzeigend. Sogar handschriftlich geschriebene Grüße per Post erreichten uns, und da kommt dann wieder dieses wohlige Gefühl von Menschenwärme auf. Uns tut es in dieser Zeit sehr gut. Dieses Gefühl der gemeinsamen Bewältigung der großen Herausforderungen macht jedes Problem kleiner, zeigt aber auch, wer für andere mitdenkt. Es ist wie mit den Masken, wer diese trägt schützt andere, wer diese nicht trägt denkt nicht an andere, sondern nur an sich selbst, und das ist für andere gefährlich und nicht gemeinschaftlich gedacht.

 

Deswegen versuchen auch wir, an Sie alle zu denken, an die vielen Mütter, die sich seit Wochen um so viele Dinge gleichzeitig kümmern müssen, an die Väter, die vielleicht so lange auch noch nie zu Hause waren, an die Kinder, die die Freunde aus der Kita vermissen, an die Schüler, die endlich mal wieder zur Schule möchten (wer hätte je gedacht, dass sich mal ein Kind wünscht zur Schule gehen zu können) und an die älteren Menschen, die vielleicht zu einsam sind, und von ihren Lieben nicht besucht werden dürfen und an all die anderen mehr.

 

Und wir suchen nach Lösungen, wie wir unsere Schülerinnen und Schüler mitnehmen können. Wir sind damals hier in diesem Verein bei fast null angefangen und schauen mit Begeisterung darauf, was für wunderbare Dinge in den letzten 13 Jahren entstanden sind. Die herausragende Arbeit des ehrenamtlichen Vorstandes, allen voran die Arbeit und der Einsatz unseres 1. Vorsitzenden Herrn Holländer, der mit den anderen Vorstandsmitgliedern die großartige Tennishalle ins Leben gerufen hat und sich gegen große Widrigkeiten von allen Seiten, Behörden, Ämter uvm. mit unermüdlichem Einsatz für uns alle eingesetzt hat. Auch die gesamte Sanierung der Gastronomie, den Ausbau der Hockeytrainingsplätze haben wir dem ehrenamtlichen Vorstand zu verdanken.

 

Wir hoffen alle mit Hilfe der Mitglieder, der Gäste, der Schülerinnen und Schüler auch nach der Krise diese Gemeinschaft fortführen zu können. Es gibt glücklicherweise bei uns im Verein viele Menschen, die an diese Gemeinschaft glauben und alles dafür tun, dass nach der Krise wieder alles wird wie vorher, die dieses gemeinsame Sporterlebnis so sehr vermissen, aber auch wissen, wie leer es früher mal war, als kaum noch jemand Tennisspielen wollte. Erhoffen wir uns in dieser schweren Zeit Solidarität von allen, es sollte keiner nur an sich denken, sonst wird derjenige später alleine dastehen. Und es wird ein danach geben.

 

Wir sind in einem Verein verbunden, bleiben wir dabei und zeigen wir alle unsere Solidarität für diese Gemeinschaft. Unterstützen Sie uns bei der Bewältigung dieser schwierigen Zeit, bleiben Sie uns gewogen und trotz aller Einschränkungen, die es sicherlich auch noch in nächster Zeit geben wird, bleiben wir alle voller Hoffnung, versuchen wir viel zu lachen und dann wird alles gut.

Sonntag 19.04.2020

 

Liebe Schülerinnern, liebe Schüler, Eltern und Großeltern!

 

Kam Ihnen früher nicht auch irgendwann der Gedanke den Resetknopf drücken zu wollen, mal runterfahren, um geordnet wieder Fahrt aufzunehmen. Mein Computer benötigt auch hin und wieder den Resetknopf, einfach um sich zu sortieren, und dann kann es auch wieder weitergehen. Den Computer und auch die Autos, die Häuser, alles warten wir regelmäßig, damit diese uns auch noch in Zukunft gute Dienste erweisen. Haben wir uns einmal die Zeit einer „Wartung oder Inspektion“ selbst gegönnt? Das bedeutet nicht Urlaub, Ferien sondern Ruhe, Besinnung, freie Gedanken – ruhige Gespräche ohne Zeitdruck, zuhören – weiterdenken – und nicht gleich von der nächsten Aufgabe wieder gestört zu werden.

 

Ich würde es Ihnen wünschen, dass Sie sich in dieser Krisenzeit dafür einmal die Muße nehmen und es aushalten Langeweile zu haben - das sagt schon das Wort „weile eine längere Zeit in Ruhe“. Lehren wir uns auch mal eine Zeit ohne etwas auszuhalten, der Kopf die Gedanken alles wird frei für neue Ideen und Herausforderungen.

 

Leider sind aber unendlich viele Eltern zurzeit gestresster, als sie es je zuvor waren. Die Telefonate, die ich in den letzten Tagen geführt habe, zeigen, wie unendlich anspruchsvoll diese Zeit für Eltern ist. Was müssen sie alles in Einklang bringen. Selbst arbeiten gehen, der Partner oder die Partnerin im Homeoffice, die Schularbeiten der größeren Kinder müssen beobachtet werden, die kleinen Geschwister wissen nichts mit sich anzufangen, wollen ständig bespaßt werden, kaum hat man gegessen, heißt es schon wieder, was gibt es nachher zu Essen usw usw. Diese Auflistung lässt sich unendlich weiterführen. Wie nur sollen wir diese Herausforderung meistern. Da gibt es keine Langeweile. Auch gut denkt mancher, der Langeweile hat. Diese kann nämlich auch viele stressen.

 

Nehmen wir doch alles wie es kommt. Wir in der Tennisschule haben auch Endlosschleifen im Kopf. Wie sollen wir planen, was sollen wir planen, wann und mit welcher Vorlaufzeit bekommen wir Informationen, wie wir in unserer Tennisschule weitermachen dürfen? Die Fragen begleiten uns tatsächlich 24 Stunden rund um die Uhr. Wie können wir sie alle schnellstens erreichen, wenn es Neues gibt. Natürlich über diese Plattform, aber jeder hat ja auch individuelle Zeiten, die können wir hier nicht veröffentlichen – Sie geben alle Ihr Bestes für die Familie, aber in dieser Zeit kann man nicht immer jedem gerecht werden. Man möchte – aber es geht nicht. Und auch wir werden vielleicht dem ein oder andern nicht alles bieten können, was gewünscht wird. Die Vorgaben der Regierung werden uns sehr beeinflussen und wir hoffen, dass Sie uns alle trotzdem treu bleiben, sich flexibel zeigen wo es geht, und wenn wieder alles in geregelte Bahnen gleitet, dass Sie uns gestatten Sie mit dem schönen Tennissport begleiten zu dürfen.

 

Wir als Tennisschule müssen uns für eine gewisse Zeit auf große Veränderungen vorbereiten, unsere Strukturen verändern, gleichzeitig aber auch die Zukunft planen. Bitte helfen Sie uns dabei. Wenn Sie gerne auch weiterhin in Zukunft Tennis spielen und Training nehmen möchten, geht es nur gemeinsam.

Ostersonntag 12.04.2020

 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, Eltern und Großeltern!

 

Ich wünsche allen ein fröhliches und unbeschwertes Osterfest! Die Natur schenkt uns einen schönen Frühlingstag, genießen wir den herrlichen Sonnenschein, das Zusammensein mit unseren engsten Lieben, erfreuen wir uns an den kleinen Dingen, und widmen wir auch unsere Gedanken den Menschen, die im Augenblick über ihrer Grenze des Machbaren angekommen sind, um uns zu helfen.

 

Gemeinsam ist das Wort der Zeit. Nur gemeinsam schaffen wir uns ein schönes Osterfest. Ich bin so froh, dass ich Sie und Euch alle persönlich kenne und aus der Ferne an alle denken kann. An die „Kleinen“, die schon so gespannt auf den Osterhasen warten, die Größeren, die sich freuen mit ihren Eltern die Festtage begehen zu können, und auch an die Jugendlichen, die mal gezwungen sind zu Hause zu bleiben. Genießt es mit Euren Eltern zusammen zu sein, freut Euch, dass Ihr euch habt. Geht liebevoll mit Euren Geschwistern um, es kann auch in dieser Zeit vieles so schön sein.

 

Liebe Erwachsene, liebe Eltern und Großeltern, auch an Sie denke ich und danke den Vielen, die meinen Söhnen und mir so nette Grüße und liebevolle Zeilen senden und uns das Warten auf den Tag, an dem wir uns alle wiedersehen und gemeinsam sportlich betätigen, aushaltbar machen.

 

Die Trainer sehnen den Tag herbei, an dem wieder alle zusammenkommen und gemeinsam die Tennisanlage mit Leben füllen. Wie leer die Welt auf einem Mal erscheint. Wie dankbar können wir alle sein, dass wir uns haben. Wir können für diese Zeit uns mit Gedanken gegenseitig stützen, uns helfen diese Zeit zu überwinden und dann mit viel Freude und Energie irgendwann wieder aufeinander zugehen. Schenken wir unserem Gegenüber in Gedanken ein Lächeln, stellen wir uns vor, dass uns die Menschen anlächeln und eine schöne Zeit wird uns in nicht allzu langer Zeit erwarten.   

 

Habt zwei schöne Feiertage und denkt daran, für jedes leckere Osterei gilt es eine Minute Sport zu treiben.

 

Alles Liebe Ihnen und Euch allen!

Samstag 11.04.2020

 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, Eltern und Großeltern!

 

Nun geht schon wieder eine Woche zu Ende, und für viele stellt diese Zeit die größte Herausforderung dar, die sie bisher meistern mussten.

 

Gerade Mütter, die sich um den Zusammenhalt der Familie, um die Versorgung, die Beschäftigung der Kinder und den ganzen Haushalt sowie die Schularbeiten und viele weitere Dinge kümmern müssen, stehen in dieser Zeit vor riesigen Aufgaben. Allen diesen möchte ich auf diesem Wege viel Kraft und Energie wünschen und Ihnen zurufen, halten sie durch. Es wird auch wieder die Zeit danach geben, und alles wird wieder in geregelte Bahnen zurückfinden.

 

Liebe Kinder und Jugendliche, die Ihr auch alle in dieser Zeit die unterschiedlichsten Herangehensweisen habt, macht es Euren Müttern und Vätern nicht so schwer. Helft mit, macht gemeinsam etwas, und gebt Euch Mühe bei der Erledigung Eurer Hausaufgaben, helft wo Ihr könnt auch im Haushalt mit, haltet Eure Zimmer ordentlich, versinkt nicht im Chaos und treibt auch Sport. Wir bieten Euch diese Plattform an, damit alle diese Zeit gut ausfüllen und auch für sich selbst viel Gutes tun können. Wir möchten Euch auf diese Weise auch den Übergang, den es irgendwann wieder geben wird, vereinfachen.

 

Und den Vätern, die oftmals ja den ganzen Tag weg waren, oder auch noch weg sind, wenn die Arbeit stattfinden kann, habt Geduld auch mit Euren Kindern. Versuchen Sie mitzuhelfen Strukturen in den Alltag zu bringen, die Mütter zu unterstützen und den Kindern ein guter Ratgeber zu sein. Und manchmal benötigen auch Kinder, trotz aller Widrigkeiten der jetzigen Situation, klare Ansagen. Bleiben Sie geduldig, aber auch konsequent.

 

Auch nach dieser Zeit sollt Ihr innerhalb Eurer Familien in Harmonie und Eintracht die „neue Welt“ leben können. Wir müssen uns alle, trotz vieler Entbehrungen in dieser Zeit, immer wieder klarmachen, was wir alles haben. Wir haben unsere Mütter und Väter zu Hause, mit unseren Großeltern können wir telefonieren, manche können mit Ihren Eltern auch nur telefonieren, aber was heißt hier nur. Wir haben ein Dach über dem Kopf, wir haben es warm, genug zu essen ist im Kühlschrank, die Sonne scheint, die Freunde kann man auch über die verschiedensten Kanäle erreichen, und das ist doch alles unglaublich viel! Seien wir dankbar, dass wir dieses alles noch haben.

 

Diese Zeit kann uns lehren auf Dinge zu achten, die wir sonst immer als selbstverständlich betrachten und die uns gar nicht bewusst sind, weil sie einfach immer da sind.  Es kann helfen, jeden Abend kurz aufzuschreiben, was wir heute alles gut fanden, was können wir besser machen und was ist es, dass wir in der nächsten Zeit, wenn alles wieder langsam in die Normalität zurückkehrt, beibehalten möchten.

 

Ich empfinde die „warmen“ und ruhigen Gespräche (telefonisch) mit meinen Kindern als sehr angenehm. Vielleicht geht es Ihnen auch so, dass man mal in Ruhe ins Gespräch kommen kann, ohne schon wieder die nächsten Aufgaben vor Augen haben zu müssen, all das lernen wir in der jetzigen Zeit.

 

Auch uns umgeben Sorgen, wie den meisten von Euch und Ihnen, aber wir versuchen jeden Tag uns auch an schönen Dingen zu erfreuen. Es macht doch Freude und gibt Hoffnung, wenn man die lustigen Videos von Benny und Ferdi sieht, und mich erfreut es, die netten Rückmeldungen zu bekommen und die intensiven Gespräche mit Kindern und Erwachsenen am Telefon zu führen. Rufen Sie mich gerne an, schreiben Sie mir. Halten wir zusammen in der Familie und in unserem Verein und der Tennisschule.

 

All das wird dazu beitragen, dass der Übergang, den es irgendwann in nächster Zeit wieder geben wird, einfacher abläuft und all das uns hoffentlich für immer im Gedächtnis bleibt.

 

Und nun freuen wir uns auf ein fröhliches Osterfest!

Sonntag 05.04.2020

 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, Eltern und Großeltern!

 

Den heutigen Sonntag möchte ich allen Geburtstagskindern widmen und herzlich gratulieren. Aber auch allen, die in den letzten Wochen Geburtstag hatten gratuliere ich ganz herzlich nachträglich. Es ist eine so besondere Zeit, die selbst einen solchen jährlich wiederkehrenden Ehrentag zu einem anderen macht als in all den Jahren zuvor. Er muss nicht schlechter ablaufen, sondern nur etwas anders.

 

Wir sind nicht mobil, können nicht gemeinsam in ein schönes Restaurant fahren, oder es ist uns auch nicht gestattet eine große Geburtstagsfeier zu organisieren. Aber wir können uns sehr über die vielen Glückwünsche freuen. Ich selber habe mich über die vielen Anrufe, SMS und Mails gefreut. Kann es sein, dass wir diese Dinge heute viel intensiver wahrnehmen? Das wir uns nochmal viel mehr verinnerlichen, wer uns anruft, über was wir mit demjenigen oder derjenigen gesprochen haben, welche guten Wünsche uns zugetragen worden sind. Ich habe den Tag sehr positiv empfunden. Meine Kinder wollten mir per Telefon etwas erklären und waren sehr geduldig mit mir, das ist mir richtig aufgefallen. Die Hektik ist gewichen, es ist vieles sehr viel intensiver, als zu der Zeit, wo ein Tag den anderen gejagt hat.

 

Wir werden wieder alle unsere Geburtstage in Zukunft anders feiern können, so wie wir es in der Vergangenheit immer gerne getan haben oder schon immer vorhatten, aber vielleicht erinnern wir uns gerade an diesen, der in diese schwere Zeit gefallen ist. Wie schön es doch ist, trotz Besuchsverbot, so nette, wertvolle Gespräche zu führen. Mir hat der Tag sehr gut gefallen. Ich bin aber auch schon immer in der Lage gewesen, vielen Dingen, auch wenn sie mal etwas anders sind, schöne Feinheiten abzugewinnen und mich zu freuen. Wir sehen, wie viel Vielfalt unser Erleben in dieser Zeit möglich macht.

 

Es ist alles leiser und stiller geworden. Angenehm ist es, dass plötzlich in der Woche das Gefühl da ist, dass Wochenende ist, die Autos rauschen nicht mehr auf der Straße vorbei, das Eichhörnchen im Garten ist plötzlich der beste Freund, die Farben der Blumen draußen wirken viel kräftiger als sonst. Täusche ich mich oder geht es Ihnen und Euch auch so.

 

Ich freue mich über die taffen Videos von Benny und die lustigen von Ferdi. Ich kann mir die immer wieder anschauen, und es beflügelt mich das alles nachzumachen. Hätte ich mir vor „dieser Zeit“ die Zeit dafür genommen, oder hätte ich wieder viel zu viel anderes tun müssen.

 

Seit nunmehr 3 Wochen ist die Welt anders, und sie wird sicherlich auch in Zukunft eine andere sein. Aber wir sollten mutig in die Zukunft schauen, es wird wieder das nette „Miteinander Sport treiben“ geben und es werden die intensiven Begegnungen auf dem Tennisplatz sein, die wir dann wieder genießen können. Halten wir solange durch, machen wir uns gegenseitig Mut, bestärken wir uns darin, und kämpfen wir im Augenblick miteinander und nicht gegeneinander.

 

Auf eine weitere anstrengende und heitere Woche mit Benny und Ferdi! Machen Sie alle mit, die guten Gedanken werden überwiegen!

Samstag 04.04.2020

 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, Eltern und Großeltern!

 

Haben sie alle dieser besonderen Zeit auch schon viele schöne Dinge abgewinnen können?

 

2 Wochen Ferien plus Vollbremsung und 3 Wochen „daheim“. Das trifft natürlich nicht alle auf die harte Art, aber sehr viele. Die Organisation der Kinderbetreuung und Schüler*innen mit den ganzen vielen Hausaufgaben wird sich sicherlich langsam eingespielt haben. Bei den beruflichen Fragen werden sich einige umorientieren müssen, aber auch das bringt viele Chancen mit sich, vielleicht mehr als im ersten Moment gedacht.

 

Es ist eine Zeit, die wir unter dem Wort "Dankbarkeit" beleuchten können. Von so einer Zeit hat uns kein Eltern- oder Großelternteil jemals etwas erzählt. Die schweren Zeiten, die unsere Vorfahren mitgemacht haben, waren alle durch größte Verluste, menschliche Verluste geprägt. Verluste von eigenen Kindern, Söhnen und Töchtern, Mütter und Vätern.

 

Wir haben hoffentlich alle unsere Liebsten noch, und diese gilt es in dieser schweren Zeit zu schützen, auch durch persönlichen kontaktlosen Umgang.

 

Ich freue mich auch über das, was mir in dieser Zeit alles geblieben ist. Ich habe Wasser und Strom, meine Wohnung, mein Heim und somit ein Dach über dem Kopf, auch die Heizung funktioniert. Ich habe Telefon und Internet und kann hierüber mit meinen Liebsten telefonieren, mich erkundigen wie es ihnen geht und erzählen wie es mir gerade geht. Dass ich alle vermisse, aber froh bin mit ihnen sprechen zu können, sollte mich doch glücklich stimmen.

 

Das "weiße Gold" soll auch wieder verfügbar sein, ich leide keinen Hunger, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Blumen beginnen zu blühen; ist das nicht unfassbar viel was ich alles habe?! Ja, die Sorge um die finanzielle Situation kann so manchen um den Schlaf bringen, und andere haben von der Arbeit weit mehr als sie in normalen Lebensphasen bräuchten, und um die muss es uns Angst und Bange werden, aber wir, die wir Zuhause sein müssen, können jetzt unsere Lebensphase beleuchten und wirklich darauf schauen, was ist es, was wir wirklich benötigen, was ist wichtig für mich und kann ich in dieser Zeit nicht auch mal mit weniger auskommen?!

 

Bleiben wir aktiv mit unseren Trainern, die uns jetzt schon so lange mit den Fitnessvideos auf Trab halten, uns gute Laune nach Hause bringen, und wir können sogar bei Regen zu Hause trainieren, und das auch noch wann immer wir wollen. Ich kann die Plattform eine halbe Stunde am Tag oder in der Woche nutzen, ich kann sie aber auch 3 Stunden am Tag für meine Fitness abrufen. Das sind die vielen tollen Dinge, die es in der jetzigen Zeit gibt, denen wir nur mal unsere Aufmerksamkeit schenken müssen, um gleich viel innere Heiterkeit und Fröhlichkeit zu erlangen.

 

Holen Sie sich überall Hilfe, wo Ihnen diese angeboten wird und bleiben Sie alle aktiv, fröhlich und gelassen und warten wir gemeinsam auf das was kommt und bleiben wir im Gespräch.

Sonntag 29.03.2020

 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, Eltern und Großeltern!

 

Die Welt nach dieser Zeit wird eine andere sein. Viele Dinge werden sich verändern, manche sogar sehr zum Positiven hin, und jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen. Was ist wirklich wichtig im Leben, wer ist wichtig für uns. Wie möchten wir mit unseren Mitmenschen umgehen, wer bin ich, wer möchte ich sein, kenne ich mich oder bin ich nur getrieben von der Welt, die mich umgibt.

 

Ich habe in den letzten Jahren viele schöne Erfahrungen im Tennisverein in Rissen gemacht. Ich habe mich meistens wohl gefühlt, und war sehr gerne für Sie alle da. Die vielen Gespräche über die Kinder, die Turniere, die Punktspiele der Erwachsenen, einfach das nette Miteinander, war sehr wertvoll. Die Entwicklung jedes einzelnen Trainingsteilnehmers mitzuerleben war eine Freude. Die meisten wissen, dass ich einen sehr langen Weg habe vom Büro auf die Anlage, aber ich konnte Sie alle dabei unterstützen Sport zu treiben, mich mit Ihnen über Ihre Erfolge unterhalten und über die Kinder sprechen. Ich hab das Gefühl hier in Rissen gibt es immer noch ein Stückchen heile Welt. Die meisten haben ein Lächeln im Gesicht, wenn Sie auf die Tennisanlage kommen, sie grüßen nett und freundlich, und das ist heute im Nachgang etwas sehr Wichtiges. Ich fühle Zusammengehörigkeit, auch unter all den Konkurrenten, die man ja nun mal im Sport ist. Trotzdem können wir nett und freundlich miteinander umgehen.

 

Die Stolpersteine, die uns jetzt in der schweren Zeit manchen Weg versperren, können wir gemeinsam wegräumen. Lassen Sie uns zusammenhalten. Lassen Sie uns gemeinsam für die Gesundheit aller alles tun. Einen großen Beitrag können unsere Trainer mit ihrem Sportangebot für Sie alle leisten. Erst wenn man den Sport einmal nicht mehr in gewohnter Weise hat, merkt man, wie wichtig es doch ist, durch gesunde Anleitung gemeinsam sich zu bewegen und seine schöne Freizeit vor der Haustür zu erleben. Es muss nicht immer die weite Welt sein, und solange es so bleibt, nehmen Sie bitte unsere Trainingsangebote an. Wir möchten Ihnen auch in Zukunft gerne unsere Sportangebote in gewohnter Weise anbieten.

 

Jetzt ist es aber erst einmal sehr wichtig, dass jeder sich selbst wahrnimmt, wir sind nicht nur Arbeitsmaschinen. Unsere Kinder brauchen uns, und die Kleinen können diese fordernde Situation noch gar nicht verstehen. Wir müssen uns viel Zeit nehmen, auch mal in Ruhe mit Ihnen auf dem Teppich sitzen, Büchlein ansehen, Spiele spielen und versuchen ein wenig Glück in unsere 4 Wände zu zaubern. Das ist möglich.

 

So wie wir uns jede Stunde die Hände waschen sollten, so sollten wir auch jede Stunde Abstand von den vielen Medien, den immer neuen Informationen nehmen und einfach froh sein, dass man sich hat. Freuen Sie sich alle über die kleinen Entwicklungen Ihrer Lieben, und versuchen Sie gemeinsam Rücksicht aufeinander zu nehmen, viel miteinander zu sprechen, jedem dafür genug Zeit einräumen. Eigentlich könnte man jetzt den Frühjahrsputz machen, sicherlich machen das auch viele, mir hilft es aber viel mehr, wenn ich an die vielen Begegnungen mit Ihnen denke. Wie ich mich über die Telefonate von Ihnen freue, wie viele sich nach mir erkundigen und wie man sich über diese Zeit einfach austauscht. Das ist sehr wohltuend.

Samstag 28.03.2020

 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, Eltern und Großeltern!

 

Natürlich haben wir auch schon vor den Frühjahrsferien die Gesundheitskrise auf der Welt verfolgt, aber noch war diese Krise recht weit weg. Jedoch nach den Ferien waren es schon „Glücksmomente“ zu wissen, dass alle aus der Familie gut aus dem Urlaub doch noch in ihrem jeweiligen Zuhause angekommen sind. So schnell hat sich alles geändert.

 

Dann aber kam die kurze Schockstarre über die noch nie erlebte Situation. Plötzlich von jetzt auf gleich, kein Kindergarten, keine Schule, kein Sport, was kommt jetzt, wie geht es weiter, wie bleiben wir bei Gesundheit, wie können wir anderen helfen, wie andere schützen? Jeder von Ihnen wird sich diese oder ähnliche Fragen gestellt haben. Bei vielen von Ihnen kam ja auch noch sehr erschwerend das Problem mit der Kinderbetreuung hinzu, oder auch was machen Sie mit den Eltern und Großeltern, von der beruflichen Situation ganz zu schweigen. Viele Fragen prasselten auf alle ein und manche hat es gelähmt, andere überkamen große Sorgen, aber wie auch immer jeder damit umgegangen ist, wir haben beschlossen, Sie unsere Schüler und Schülerinnen, sowie Eltern und Großeltern mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen.

 

Die Situation an sich war zunächst schwer zu begreifen, aber wir machten uns gegenseitig Mut, und nun bekam eines unserer wichtigsten Worte eine große Bedeutung, „machen“. Wir fingen einfach an loszulegen, zusammenzutragen, was alles möglich sein könnte um uns auch um Sie alle unsere Schüler, Schülerinnen, Erwachsene, Eltern und Großeltern zu kümmern. Wir freuten uns über ermutigende Anrufe von einigen von Ihnen und überlegten wie wir Sie alle über diese Zeit der sozialen Distanzierung begleiten könnten.

 

Was können wir statt dem Training auf dem Platz unseren Schülern und Schülerinnen der Wintersaison, die ja noch bis zum 19.04. gegangen wäre, abseits des Platzes anbieten. Welche Ersatzleistung kann es geben. Wovon würdet Ihr alle im Hinblick auf die Sommersaison profitieren.

 

Wir begannen mit Gedanken und Fragen, was kommt „nach der Krise“. Wie wollen wir nach der Krise über diese Zeit denken. Und da kam eine sehr wichtige Aussage als Antwort, nach der Krise möchten wir uns nicht sagen müssen, ach hätte ich doch diese „leere“ Zeit für das und das genutzt, hätte ich mich doch fit gehalten.

 

Durch die Aktivierung unserer Homepage wollen wir Sie gerne unterstützen Strukturen in den Tag und die Wochen zu bringen. Diese Wochen sollen nicht zum Alltag werden, aber es gibt hilfreiche, interessante und verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen.

 

An erster Stelle steht bei uns natürlich der Sport. Wenn wir uns auch nur auf engstem Raum bewegen können, kann es sehr hilfreich sein, auf unsere Fitness und Belastbarkeit zu achten, diese dürfen während der Zeit nicht abnehmen. Wir sollten aktiv Sport treiben, ob ganz alleine, in der Familie oder mit den Geschwistern, mit dem Partner oder auch telefonisch die Eltern und Großeltern mitnehmen. Das kann alles funktionieren. Auch wir betreten Neuland, aber wir beginnen und machen einfach. Sport hilft auch das Immunsystem stabil zu halten, was in dieser Zeit ein nicht unerheblicher Faktor sein und auch werden kann.

 

Die Kinder ob klein oder groß können sich damit beschäftigen, die Erwachsenen aber genauso. Ein wenig Abwechslung gefällt sicherlich allen.

 

Ihr hört auf den Videos von Benny die Vögel zwitschern – es ist ein bisschen heile Welt zu spüren. Nehmt unsere Angebote mit allen Sinnen wahr. Lasst Euch von Ferdis Freude am Sport beflügeln und von all der Tragik auf dieser Welt ablenken.

Seid aktiv und macht mit! Entwickelt selber innerhalb der Familie oder von Freunden kleine Wettkämpfe – natürlich telefonisch oder über andere Medien, wie wir auf unserer Homepage die Wochenchallenge anbieten. Lasst Euren Ideen freien Lauf und lasst uns daran teilhaben.

 

Gemeinsam gehen wir durch diese Zeit, versuchen positiv und optimistisch zu bleiben und werden gestärkt herauskommen.  

Büro

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